Ich bin

... in Frankreich geboren und aufgewachsen. Als ich das erste Mal für die Präsidentschaft wählen durfte, kam die rechtsextreme Partei Front National in die Stichwahl. Ich empfand das als bedrohlich und fing an, mich für Gesellschaften, deren Zusammenhalt und Funktionsweise zu interessieren.

Der Traum von kooperativen Gruppen.



... Politologin aus dem damals noch gesellschaftskritisch geprägten Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin. Es gab Uni-Streiks, Vollversammlungen, Arbeitsgruppen, Diskussionen, Engagement und Disengagement. Ich interessierte mich immer mehr für Tätigkeiten, welche Selbstorganisation fördern - und damit, potentiell, gesellschaftlichen Wandel.

 

... ehemalige Bewohnerin eines kollektiven Landprojekts. Das Projekt transportierte eine große inspirierende gesellschaftliche Vision. Gleichzeitig hatten wir als Gruppe keine konstruktive Konfliktkultur, keinen Platz für Unterschiede. Spannungen wurden, wenn schon deutlich, eher unterschwellig kommuniziert, das Vertrauen ineinander bröckelte, bis wir uns schmerzhaft auflösten. Doch ich gab nicht die Vorstellung auf, dass eine Alternative zu Herrschaftsstrukturen machbar und leb-bar ist.

 

 

... RT-lerin. RT steht für radikale Therapie und ist eine Bewegung von Menschen, die ein politisches Konzept von selbst-organisierten Gruppentherapie praktizieren und weitergeben. In RT üben Menschen, klar und direkt zu kommunizieren, Feedback zu geben und zu hören und eine grundsätzlich positive Haltung sich und anderen gegenüber einzunehmen - auch in Konflikten.

 

... Systemikerin. In der Ausbildung zur systemischen Beraterin und Therapeutin (GST) lerne ich mein Augenmerk schärfer auf konkrete und realistische Veränderungen und auf den Weg dahin zu richten. Auch erweitere ich meinen Erfahrungs- und Methodenkoffer, um je nach Situation eine Auswahl an Interventionen parat zu haben. Als Systemikerin, genauso wie als RT-lerin, begegne ich den Situationen meiner Mitmenschen mit Interesse und Offenheit und betrachte sie im Kontext von ihrem sozialen Umfeld.

 

Meine Erfahrung und mein Wissen stelle ich Menschen in Gruppen und Teams zur Verfügung. Ich möchte dazu beitragen, dass Gruppen eine positive Konfliktkultur entwickeln damit sie für das, woran sie wirklich arbeiten wollen, mehr Energie haben.

Ohne unterschwellige Spannungen, Vorwürfe, Lästern, Schuldzuweisungen, Fronten, Machtspielchen und Gewalt. Hin zu direkten, ehrlichen, klaren, respektvollen und offenen Begegnungen.